Mittwoch, 31. Oktober 2012

Herbstwetter II

So schnell kann es sich ändern. Gestern noch grau heute schon wieder goldener Sonnenschein.




und passend zum Herbst ein Kürbisgesicht...


Grüße von Eva

Dienstag, 30. Oktober 2012

Herbstwetter


Mittlerweile habe ich mein Betätigungsfeld mehr in den Innenbereich verlegt. Ich unterrichte unter anderem angehende Gärtner. 
An einem Tag wie diesem scheint das auf den ersten Blick auch eine gute Wahl zu sein. Grau in Grau und nahezu hundertprozentige Luftfeuchtigkeit. Den Schweinehund gleich zum Feierabend überwunden ist es trotz allem wunderschön, durch den Herbstwald zu stapfen, hier und da ein paar Blätter und Früchte für die Erneuerung der Herbstdeko mitzunehmen und das ein oder andere Meerschwein-Futter zu erbeuten. So lange es nicht stürmt und schüttet ist für mich ein Aufenthalt im Freien mit geeigneter Kleidung jeden Tag ein Muss. Aber auch bei mir schlägt der innere Schweinehund gerne zu, ganz besonders wenn das Wetter von Drinnen ungemütlicher aussieht als es tatsächlich ist. 

Insgeheim liebe ich den Herbst. In ihrer Vergänglichkeit zeigen die Pflanzen noch einmal ihre Schönheit und können im Frühjahr wieder neu das Herz erfreuen. 

Eine schöne Woche 
Eure Eva

Sonntag, 21. Oktober 2012

Ungewöhnlicher Nistkasten

Diesen ungewöhnlichen Nistkasten habe ich im Vorbeigehen in einem Garten entdeckt ...


Eine schöne Woche wünscht
Eure Eva

Sonntag, 7. Oktober 2012

Märkische Schweiz

Nach dem verregneten Samstag musste heute ein Freilufttag eingerichtet werden, auch wenn sich der Himmel im schönsten Grau zeigte. Das kleine Örtchen Buckow in der Märkischen Schweiz gelegen bot sich dafür an.



Mit seinen hübschen Villen mit Seeblick, der hügeligen Lage, ein so untypischer Ort in der Mark Brandenburg. Schöne Gärten sind mir nicht vor die Linse geraten. Rasen und Obstbäume prägen das Bild um die Häuser herum. Die Landschaft selbst ist ja auch Augenweide genug. Zugegeben, da protestiert das Gärtnerherz ein wenig.



Der Wettermeister erbarmte sich und schickte dann auch mal die Sonne vorbei. Um Buckow herum gibt es ein gut ausgebautes Wander-Wegenetz mit abwechslungsreicher Landschaft. Der Weg zur Pritzhagener Mühle führt überwiegend durch den Wald an der Stöbber entlang. Das kleine Lokal liegt sehr idyllisch in der Landschaft.

Pritzhagener Mühle

Die Kamera ist mal wieder zu Hause vergessen worden, so musste das Handy für die Bilder herhalten.


Fichten und Kiefern sind hier eher selten zu sehen
und wirkten im Mischwald gleich etwas exotisch.

Die Grenzeiche vor der Pritzhagener Mühle
Einen guten Start in die Woche wünscht
Eure Eva

Samstag, 6. Oktober 2012

Immergrüne Hecken


Hecken sind etwas Wunderbares. Sie machen neugierig, geben Struktur, leiten den Blick, gliedern den Raum, schützen vor Blicken von außen. Sie blockieren als Randbepflanzung aber auch den Blick nach draußen in die Ferne. Besonders in kleinen Gärten ist eine Hecke als Sichtschutz ein ewiger Kompromiss. Wer will schon wie eingemauert hinter einer hohen Hecke sitzen, andererseits möchte man nicht immer und von Jedem beobachtet werden können. Eine Sichtschutzhecke soll auch im Winter grün sein, wenn Kinder da sind nicht giftig, schnell wachsen und zu guter Letzt noch preiswert sein. Nicht ohne Grund haben sich Thuja und Scheinzypresse als Heckenpflanze durchgesetzt. Die sind zwar auch giftig, aber für Kinder nicht besonders attraktiv. Thuja und Scheinzypresse haben zwei entscheidende Nachteile. Sie sind ökologisch nicht besonders wertvoll, da sich in ihnen kaum Tiere niederlassen und sie lassen sich nur ungern ins alte Holz schneiden. Ist die Hecke einmal zu breit geworden, dann treibt sie bei einem tiefen Rückschnitt nur sehr widerwillig wieder aus. Da eignet sich die Eibe Taxus baccata (auch giftig und die weiblichen Pflanzen locken mit roten Früchten, deren Fruchtmantel zwar essbar ist, der Kern aber unbedingt ausgespuckt werden muss) viel besser. Die Eibe treibt problemlos aus dem alten Holz wieder aus. Man kann sie sogar ganz auf Stock setzen.


Ein Blick über Sissinghurst Garden, England mit seinen Gartenzimmern

Ein Eibenheckengang in Sissinghurst

Hecken müssen nicht immer gerade sein.
Hier bilden sie den Abschluss eines Parkplatzes
am Schlosspark  Neuhardenberg.
Die Ligusterhecken, wie in Neuhardenberg, sind nur in sehr milden Wintern wintergrün, d.h. sie können  ihr Laub über den Winter behalten, verlieren es aber spätestens im Frühjahr.

Die Heckenstruktur ist hier etwas deutlicher zu sehen. 
Ein schönes Wochenende wünscht
Eure Eva